Meine Reise nach Island

Meine Reise nach Island war geprägt von Wind und Wetter. In kaum einem anderen Land wechseln sich die Facetten des Wetters so schnell wie in Island. Ansonsten regnet es, bewölkt ist es eigentlich immer. Nur manchmal war ich angenehm überrascht, wenn ich der Sonne entgegen blinzeln konnte. Doch man fährt ja schließlich nicht des Wetters zu diesem Fleck der Erde. In Island will man etwas erleben, wo eigentlich wenig los ist. So ging es mir jedenfalls. Und deswegen machte ich mich auf und begab mich zu einem Trip, den ich wohl nie vergessen werde!

Hoch im Norden, da komme ich her!

Wer den hohen Norden mit all seinen Facetten kennenlernen möchte, muss Island besuchen. Die Menschen sind anfangs zurückhaltend, dennoch sehr herzlich und vor allem extrem freundlich. Berliner könnten sich hier durchaus ein Beispiel an den Isländern nehmen. Isländer sind aus einem ganz besonderen Holz geschnitzt und das müssen sie wahrscheinlich auch sein. Denn das Leben in Island ist einfach, ich möchte fast karg behaupten. Wer aus Island kommt, ist grundsätzlich in Ordnung, das musste ich immer wieder feststellen. Island ist ein freundliches Land, die Einwohner nehmen die Touristen wohlwollend auf. Sie haben sich offensichtlich an den Tourismus gewöhnt. Wahrscheinlich weil sie wissen, dass er ihrem Land mehr nutzt als schadet.

Island und das liebe Geld

Wer nach Island reist, sollte vorab sein Budget überprüfen und die Reisekasse ganz voll machen. Denn für kleines Geld kann man in Island leider nicht überleben. Obwohl ich nur 14 Tage dort war, habe ich mehrere tausend Euro ausgegeben, ohne mir Besonderheiten geleistet zu haben. Ich bin weder Essen gegangen noch habe ich Veranstaltungen besucht. Der Flug und der Aufenthalt allein haben ihren Preis, aber das war es mir definitiv wert! Einen günstigen Flug kannst du hier finden.

Die Hauptstadt

Die meisten Menschen leben in der Hauptstadt Reykjavik. Deshalb wollte ich genau dahin. Ich wollte den Spirit spüren, den Hauptstädte oft versprühen. Als ich in der Hauptstadt ankam, konnte ich ihn erstmal nicht fühlen. Es ist irgendwie anders, wenn man isländischen Boden das erste Mal betritt. So erging es auch mir. Ich musste mich die ersten Tage erst einmal daran gewöhnen, dann ging es. Was ich mir unbedingt ansehen wollte, waren die beeindruckenden Vulkane. Mit organisierten Führungen kommt man relativ nah ran, auch wenn man nicht immer etwas sehen kann. Das zu sehen wozu die Natur in der Lage ist, war schon richtig klasse. Abseits der Hauptstadt besteht Island eigentlich mehr oder weniger nur aus Grünfläche. Darauf grasen Schafe. Man könnte den Eindruck bekommen, dass Island fast nur aus Schafen besteht, dabei hat Island immerhin fast 350.000 Einwohner, was natürlich im Vergleich zu Deutschland sehr wenig ist. Ein paar Interessante Anregungen findest du bei den Island Reisetipps.

Die isländische Sprache auf der Vulkaninsel

Auch die Sprache wirkt erst einmal außergewöhnlich. Manche Wörter habe ich sofort verstanden. Vermutlich lag das daran, dass ich vorab etwas isländisch gelernt habe. Dennoch musste ich schnell feststellen, dass die Sprache in der Praxis vor Ort nicht ganz so gut zu verstehen ist. Hier gibt es natürlich auch den ein oder anderen Dialekt, wie ich gelernt habe.

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