Welche Vögel leben in der Arktis?

Es existieren rund 50 verschiedene Vögel in der Arktis. Namentlich gehören zum Beispiel Seeschwalben, Albatrosse, Eissturmvögel und Kormorane dazu. Arktischer Gewässer, laden die Vögel zum Brüten ein, wenn in unseren Gefilden sommerliche Temperaturen herrschen. Die Felsen, rund um das Eismeer, werden gerne als Brutfelsen genutzt. Allerdings sind in dem Lebensraum mit einigen Härten zu rechnen. Das Nahrungsangebot ist nicht sehr abwechslungsreich, da es nicht viel Vegetation gibt. Zudem sind die Klimaverhältnisse sehr extrem, alle Vögel, die dort leben wollen, müssen extrem anpassungsfähig sein.

Der Dickschnabellumme, zum Verwechseln ähnlich

Am Nordpolargebiet ist auch der Dickschnabellumme zu Hause, ein „Pinguin“. Warum wird der Arktisvogel gerne als Pinguin bezeichnet? Aufgrund der weiß gefiederten Brust, den kleinen schwarzen Flügeln und der schwarzen Oberseite sieht er einem Pinguin zum Verwechseln ähnlich. Nach ein paar Startproblemen kann der kleine Vogel der Arktis auch fliegen, er muss nur genug Anlauf nehmen. Der einzige Unterschied liegt in der Größe. Der Dickschnabellumme ist für einen Pinguin zu klein.

Wovon ernährt sich der Arktisvogel? Kurz gesagt von allem, was im Wasser wimmelt. Ihm schmecken Tintenfische, kleine Fische und Krebse, Schnecken und Muscheln. Die Letzteren befinden sich bekannter Weise auf dem Meeresboden. Wie gelangt der Dickschnabellumme dort hin? Dafür spielt er mit seinen Tauchkünsten und verschlingt seine Nahrung vor Ort und Stelle. Überwintern tut der Arktisvogel allerdings nur in Island. Das nennt sich für ihn schon südlichere Gefilde.

Arktische Vögel und ihre Feinde!

Die meisten Vögel können sich gut anpassen, das Futterproblem stellt deswegen keine Herausforderung dar. Doch es gibt noch andere Feinde, mit denen sich die Tiere in der Arktis herumschlagen müssen. Ein Feind nennt sich der Polarfuchs. Der nächste Feind eines jeden Vogels ist jedoch der nachfolgende nächst größere Vogel. So wäre es zum Beispiel für eine Trottellumme eine Eismöwe. Diese Möwen können sich auch von Aas und Abfall ernähren, doch am liebsten von anderen kleineren Vögeln.

Hinzu kommen die nicht natürlichen Feinde, das sind wir Menschen. Wir sorgen für eine Verschmutzung ihres Gefieders und machen ihnen das Leben schwer mit der Überfischung. So wird das Nahrungsangebot noch mehr eingeschränkt.

Dickschnabellummen gelten schon als gefährdete Vogelart. Weiterhin arbeitet die Erderwärmung auch gegen die Vögel in der Arktis. Wird in der Nahrungskette ein Vogel ausgerottet, folgt daraufhin der Nächste. Denn sie sind alle voneinander abhängig. Zusätzlich können durch die Erwärmung noch weitere Konkurrenten, auf derselben Stufe der Kette, ihren Sommer am Nordpol verbringen. Sodass das Futter nicht für zwei verschiedene Arten in der Nahrungskette, auf gleicher Stufe, ausreicht. Auch ganze Brutflächen verkleinern sich aufgrund der Schmelze.

Gibt es Hoffnung für die Natur?

Dank vieler Organisationen, die sich um bedrohte Vogelarten kümmern, konnte einige kuriose Arten gerettet werden. So kann die Schönheit des Gebietes erhalten bleiben.

Oftmals kommt der Gedanke auf, dass der Nordpol wegen der extremen arktischen Klimabedingungen lebensfeindlich ist, doch das Gegenteil ist zutreffend. Die Arktis besitzt eine verbreitete Definition, es wird als nördliche Region der Baumgrenze bezeichnet. Viele Ausstellungen berichten hautnah von der Schönheit der Region. Die Tierwelt, die dort lebt, ist auf jeden Fall einen Augenblick zum Innehalten wert.

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